Unsere Kinoreihe präsentiert sich auf der Luminale 2018

 

17.02.2018
Beim Eröffnungsprogramm der Luminale wird im Instituto Cervantes, als Deutschlandpremiere, der australische Dokumentarfilm „NEON – feel the glow“ von Lawrence Johnston gezeigt. Es ist eine energiegeladene Liebeserklärung an ein Gas, das eine sehr kurze aber einzigartig lebhaft-bunte Erfolgsgeschichte hatte. Johnston führt uns vom Paris der 1920er Jahre über die Neon-Welt-Hauptstadt Las Vegas der 1950er Jahre zu einer heute noch großen Neon-Fangemeinde. Menschen, welche die Leidenschaft für die summende Röhre zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Es ist aber auch ein Film für Kinoliebhaber, in dem gezeigt wird, wie Hollywood es verstanden hat, mit Neon spannende Atmosphären oder großen Glamour zu erschaffen. 
Ein wunderbares Schauspiel von Farbe und Licht, Musik und Geschichte, Design und Kulturerbe!
Der Autor der Kulturgeschichte des Neonlichts „Flackernde Moderne“ Prof. Christoph Ribbat wird in seinem Vortrag einen kurzen Einblick in die faszinierenden Facetten des Neonlichtes in der Stadt- und Populärkultur geben.
Exklusiv für die Kinoreihe wird von Neon Zentgraf ein Neon-Kunst-Objekt geschaffen, dessen Herstellung wir aufnehmen und in einer kurzen Video Dokumentation wiedergeben werden.
Ein frühes Beispiel für Hollywoods Einsatz von Neonröhren im Film ist das Musical „Gold Diggers of 1933“, das am letzten Tag der Luminale als Abschluss unseres Programms im Kulturhaus gezeigt wird.
Begleitet werden alle Neon-Tage vom leuchtenden Essen des vegetarischen Restaurants beet root in Frankfurt.