Zündschnüre

Film von Reinhard Hauff aus dem Jahr 1974 nach dem Roman von Franz Josef Degenhardt

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Zündschnüre

 

Eine kleine Stadt im Bergischen Land gegen Ende des zweiten Weltkriegs: im Mittelpunkt stehen die Arbeiterkinder Fänä, Sugga, Viehmann und Zünder. Ihre Väter, überzeugte Kommunisten oder Sozialdemokraten, kämpfen entweder an der Front oder sind im Konzentrationslager. Doch auch die Kinder lehnen sich gegen das Nazi-Regime auf und handeln dementsprechend. So verstecken sie unter anderem einen englischen Bomberpiloten und eine Jüdin in einer Höhle, die gleichzeitig ihr Hauptquartier ist. Außerdem arbeiten sie mit Erwachsenen gemeinsam im Widerstand gegen den braunen Terror, indem sie Flugblätter und Aufrufe zur Desertion verteilen. Sie schrecken auch nicht davor zurück, das Feuer der Waffen-SS zu erwidern ...
Das packende Drama nach dem Roman Franz Josef Degenhardts schildert auf beeindruckende Weise solidarisches Verhalten in der dunkelsten Zeit des Nazi-Regimes. Der Film wurde damals mit positiven Kritiken überhäuft, man sprach nicht nur von einer adäquaten Romanadaption, sondern sogar vom seltenen Fall, in dem der Film besser als das Buch ist. Die beklemmende Inszenierung Reinhard Hauffs und die konsequent hautnahe Schwarz-Weiß-Kamera tragen das Ihrige zur dichten und fesselnden Atmosphäre bei. (Quelle WDR)

 

Zur Einstimmung auf den Film gibt es Chansons von Franz Josef Degenhardt mit Carola Moritz (Gesang) und Michael Vardopoulos (E-Piano)

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