Ne dufte Stadt ist mein Berlin

Eine Claire Waldoff-Revue

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Ne dufte Stadt ist mein Berlin

 

Nach dem Evergreen „Ne Dufte Stadt ist mein Berlin“ ist die Musik-Revue benannt, die Hartmut Stroth der bedeutenden Berliner Sängerin Claire Waldoff (1884-1957) gewidmet hat.

Die Schauspielerin und Sängerin Gabriele Nickolmann übernimmt in der Revue die Rolle der Titelheldin, und zündet ein wahres Feuerwerk von populären Waldoff Songs, allesamt echte Ohrwürmer. Der Autor Hartmut Stroth führt das Publikum in der Rolle von Kurt Tucholsky als „Zeitzeuge“ durch das faszinierende Leben der Berliner Kabarettkönigin in einer der bewegtesten Epochen der jüngeren deutschen Geschichte – von der Kaiserzeit bis zur „Machtübernahme.“ Die musikalische Begleitung, natürlich live, ist beim Pianisten und Dirigenten Jürgen Böhme bestens aufgehoben. 

Claire Waldoff, die als Klara Wortmann in Gelsenkirchen geboren wurde, verdankt ihren unvergleichlichen Erfolg über drei Jahrzehnte ihrer einzigartigen Ausstrahlung auf der Bühne, ihrer unverwechselbaren, durchdringenden Stimme, den zündenden Melodien ihrer Lieder und der packenden Direktheit ihrer Texte. Jedes Jahr brachte sie über 20 (!) Schallplatten raus; für eine der populärsten überhaupt, „Wer schmeißt denn da mit Lehm“, zeichnete Claire Waldoff sogar als Komponistin und Texterin voll-verantwortlich.

Zu ihren Freunden zählten die Schriftsteller Joachim Ringelnatz und renommierte Komponisten, namentlich die aus der „Kollo Dynastie“; Walter Kollos Song „Schmackeduzchen“ verdankt sie ihren künstlerischen Durchbruch. Der berühmte Zeichner Heinrich Zille, einer ihrer engsten Freunde, machte sie mit dem Milieu der „kleinen Leute“ im Berliner Kiez vertraut; ihre Freuden und Sorgen hat sie zeitlebens besungen.

Auch wenn ihre einzigartige Karriere als Kabarettkönigin von Berlin, Deutschland und Europa durch die Nazis ein brutales Ende fand - in ihren 300 Hits lebt sie weiter; sie machen Claire Waldoff unsterblich.
 

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