Der Kuss der Spinnenfrau

von Manuel Puig

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Der Kuss der Spinnenfrau

 

Der Revolutionär Valentin und der Homosexuelle Molina sitzen gemeinsam in einer Gefängniszelle in Buenos Aires. Da prallen Vorurteile aufeinander, die im persönlichen Erleben aufbrechen. In ihrer Einsamkeit lassen sie alte Stummfilme aufleben. Was Valentin jedoch nicht weiss, ist das Molina bewusst auf ihn angesetzt wurde. In der Enge der Zelle, den gemeinsamen Gesprächen, den langen Tagen brechen Vorurteile auf, werden Stereotypen brüchig und es entsteht unmerklich eine Beziehung zwischen den beiden Männern, die über Freundschaft hinausgeht. Wird Molina Valentin verraten? Geht der Plan der Gefängnisdirektion auf?

 

Wir haben das Stück aus seinem zeitlichen und geographischen Kontext herausgelöst und lassen es in einem sterilen Gefängnis an einem nicht definierbaren Ort in einer nahen Zukunft spielen. Staatliche Repression und Homophobie sind leider zeitlos und beschäftigen die Gesellschaft weiterhin. Ein Kammerspiel über das Überwinden von Vorurteilen, über menschliche Empathie, die politischem Druck Stand hält.

 

 

Regie: Carola Moritz 
Bühne + Kostüme: Ives Pancera

Styling + Coaching: Wango Deligiannis

Spiel: Vanessa P., Ives Pancera, Christoph Gérard Stein

 

Besetzung

 

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