Kleine Eheverbrechen

Ehekrimi von Eric-Emmanuel Schmitt

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14
Oct
Kleine Eheverbrechen
20:00 Uhr

Kleine Eheverbrechen

 

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren. eine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich scheinbar an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten Sie? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde. Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt? 

Wir erleben eine beklemmende Achterbahnfahrt der Gefühle. Nichts ist in diesem Stück so wie es scheint, und bis zum Schluss bleibt der Zuschauer wie auch die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen ist und was geschehen wird. Aus der Ausgangskonstellation entwickelt der Autor in ständigem Wechsel zwischen oberflächlich erscheinendem Konversationston und urplötzlich Gift und Galle sprühender verbaler Schlacht einen immer wieder überraschenden, spannenden, höchst intelligenten und beunruhigenden, zwischen Thriller und Psychodrama changierenden Theatertext, in dem die Problematik der Liebe zwischen Mann und Frau auf äußerst sensible und theatralisch eindrucksvolle Weise abgehandelt wird.

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