Faust. Frühe Fassung

von Johann Wolfgang Goethe

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Faust. Frühe Fassung

 

Welche Fabel, welch ein Wurf! Der Einfall allein, den hochaktuellen Stoff von der Kindsmörderin mit dem alten Puppenspiel vom Dr. Faustus zu verknüpfen! Diese Sprache: Der Hans-Sachs-Vers grobianischer Prägung, gepaart mit der neuen humanistischen Prosa! Welche Grundidee: Die Tragödie des Gretchens als eine Episode bei der Vermenschlichung und Höherentwicklung des Individuums Faust! Es ist dem Theater beim Urfaust leichter gemacht als bei dem fertigen Werk, der Einschüchterung durch die Klassizität sich zu erwehren und sich die Frische, den Entdeckersinn, die Lust am Neuen des erstaunlichen Textes anzueignen.
Scherze im Urfaust? Ja, Scherze in der Tragödie. Als der junge Goethe den Urfaust schrieb, hatte er Shakespeare gelesen. Und bei dem gibt es diese Mischung von Ernst und Spaß. So ist der Teufel ganz "aus Mensch gemacht" und dem Doktor Faust fällt es auf echt deutsche Art schwer, seinen Humanismus mit der Sinnlichkeit zu vermählen. Der Urfaust ist ein Jungbrunnen für das Theater! ( Bertolt Brecht)

Besetzung

 

  • Regie Marcel Schilb
  • Faust Hans-Peter Gastiger
  • Mephisto Carola Moritz
  • Gretchen Mirjam Tertilt

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