Der Geizige

von Molière

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Der Geizige

 

Als Molière Ende des 17. Jahrhunderts im Frankreich Ludwigs XIV. seine Komödie Der Geizige schrieb, war das Rechnerische und Kleinkrämerische zumindest in den oberen Schichten noch verpönt. Das überwiegend höfische Publikum erfreute sich daran, dass das Stück bürgerliche Habgier verspottet und dass am Ende über alle pekuniären Erwägungen hinweg die Liebe den Sieg davonträgt. Doch bei aller Komik hat Molières Charakterstück auch etwas Bitteres, und dem Zuschauer bleibt das Lachen mitunter im Hals stecken. „Molière züchtigte die Menschen, indem er sie in ihrer Wahrheit zeichnete“, sagte Goethe, ein großer Bewunderer des Franzosen. Eine Wahrheit, die auch so manchem modernen Schnäppchenjäger zu denken geben könnte.

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